Dorfbrücke
Vals, Schweiz
Gebaut für bleibende Verbindungen
Die frühere Stahlfachwerkbrücke aus dem Jahr 1927 genügte den Anforderungen des Hochwasserschutzes nicht mehr. So wich die alte Brücke 2010 einer eleganten Brücke aus Beton und Stein, entworfen vom Ingenieur Jürg Conzett (Büro Conzett Bronzini Gartmann). Auch Peter Zumthor arbeitete beim Brückenprojekt konzeptionell mit. Als eines der bekanntesten Ingenieurbauwerke der Schweiz verbindet sie modernen Brückenbau mit der
traditionellen Baukultur von Vals. Die Brücke steht leicht schräg über dem Fluss und richtet sich auf den Dorfplatz aus. Sie ist bewusst zurückhaltend gestaltet und fügt sich harmonisch in das Ortsbild ein. 2013 erhielt die Dorfbrücke Vals die Auszeichnung «Gute Bauten Graubünden». Mehr zum Projekt
Produkte: Valser Quarzit, Valser Quarz Marmor , sandgestrahlt
Anwendungsgebiet: Boden Aussen
Materiallieferant: Truffer AG
Material & Beitrag von Truffer
Die Tragkonstruktion besteht aus Stahlbeton und wurde mit Valser Quarzit verkleidet. Auf
dem Boden der Brücke wurden dicke sandgestrahlte Bodenplatten aus marmoriertem Valser
Stein verwendet. Die Seitenwände der Dorfbrücke sind ein wesentliches Gestaltungselement
der Brücke. Zwischen der Stahlbetonkonstruktion sind grossformatige vertikale Valser
Steinplatten eingeklemmt.
Architektonische Merkmale
Schräge Ausrichtung: Die Brücke verläuft nicht im rechten Winkel über den Fluss.
Integration ins Hochwasserschutzprojekt: Die Brücke bildet zusammen mit den Ufermauern
aus Valser Stein und der Schulhaus- wie auch Rovanadabrücke eine Einheit.
Zeitlose Formsprache, die Bezug nimmt zum Ortsbild Vals.
Nachhaltigkeit & regionale Werte
Valser Stein für die Valser Dorfbrücke.